Moderne Bürgerkommunikation im Gäuboden

Moderne Bürgerkommunikation im Gäuboden

Startschuss für Gemeinde-App

Zum offiziellen Startschuss für die Gemeinde-App konnte Bürgermeister Ewald Seifert seine Kollegen aus den Gäuboden-Gemeinden im IT- und Bildungszentrum Oberschneiding begrüßen. Seifert, der die Entwicklung der Gemeinde-App in Auftrag gegeben hatte, freute sich sehr darüber, alle Mitgliedsgemeinden der ILE Gebäuden willkommen heißen zu können. Die Gemeinde-App so Seifert ist neben den Berichten im Straubinger Tagblatt, dem Informationsangebot auf den jeweiligen Internetseiten der Gemeinden und den Informationsblättern ein weiteres und zugleich das modernste Bürgerinformationsangebot. Es kann über die Smartphones abgerufen werden und versetzt zugleich die Gemeinden in die Lage, besonders wichtige Informationen aktiv an die App-Nutzer zu übermitteln. Damit braucht zum Beispiel im Falle eines Schulausfalles wegen Blitzeises nicht abgewartet werden, ob alle Eltern die Homepage aufrufen. Eine sogenannte Push-Notification mit dem Hinweis „Schule entfällt wegen Blitzeis“ versorgt alle App-Nutzer schnellstens mit der erforderlichen Information. Besonders erfreut zeigte sich Seifert darüber, dass die Entwicklung der App für die Gemeinden vom Amt für ländliche Entwicklung auf Grund der hohen Produktqualität für zwei Jahre mit 75% der monatlichen Nutzungskosten gefördert wird. Josef Reidl, Amtschef am Amt für ländliche Entwicklung (ALE) bezeichnete in seiner Rede die ILE Gebäuden als eine der ILEen (Integrierte ländliche Entwicklung), die immer wieder vorangehen würden. Moderne Medien, so Reidl, rückten immer mehr in den Mittelpunkt der Nutzung und gerade auch für ältere Menschen sei es wichtig, dass die modernen Medien einfach bedienbar und damit für viele Menschen gut nutzbar sind. Die Förderung, so Reidl werde für zwei Jahre gewährt. Anschließend finde eine Evaluierung statt. Reidl bedankte sich bei den Gemeinden Oberschneiding, Aiterhofen und Salching dafür, dass sie im guten nachbarschaftlichen Miteinander die Bewilligung des Förderantrags abgewartet hätten und so auch den anderen Mitgliedergemeinden der ILE Gäuboden ermöglicht haben, vom Start der App an mit dabei zu sein. Dies sei ein sehr schönes Zeichen für das vertrauensvolle Miteinander und die gegenseitige Rücksichtnahme unter guten Nachbargemeinden. Mario Fischer, Leiter des IT- und Bildungszentrums stellte die App mit ihren Inhalten kurz vor. Die App enthält aktuelle Nachrichten und Veranstaltungen aus der Gemeinde. Eine Besonderheit ist hierbei, dass die Beiträge nicht ausschließlich aus dem Rathaus kommen müssen. Auch Vereine und sonstige Einrichtungen können sich in der App ein Profil erstellen und selbst Inhalte veröffentlichen. Die Nutzer können dann entscheiden, welchen Profilen sie folgen wollen – und erhalten eine Push Nachricht, sobald es etwas Neues gibt. Neben dem eigenen Wohnort können die User auch weitere Gemeinden abonnieren.  Salchings Bürgermeister Alfons Neumeier, der zu Beginn des Jahres den Vorsitz der ILE Gäuboden übernommen hatte, bezeichnete die Gemeinde-App in seinem Schlusswort als „wunderbare Sache“ für die Bürgerinnen und Bürger. Die ILE Gäuboden sei mit ihren insgesamt ca. 20.000 Einwohnern durchaus mit einer kleinen Stadt vergleichbar. Neumeier bedankte sich auch bei ALE-Chef Reidl für die Förderung und bei der Gemeinde Oberschneiding für die Unterstützung bei der Mitaufnahme der Nachbargemeinden in die Förderung und bei Herrn Bauoberrat Schmidt für die gute Betreuung. Ab sofort können sich nun alles interessierten Vereine der beteiligten Gemeinden bei den jeweiligen Gemeinden melden und ihre Daten einpflegen.